Alle spanischen Inseln im Check

Alles was man über die spanischen Inseln wissen muss

Die spanischen Inseln sind wahre Urlaubsparadiese, dabei reicht die Palette vom kleinen Hippie-Eiland La Gomera im Atlantik bis zur modernen Ferieninsel Mallorca mit mediterranem Flair. Die spanische Inselwelt ist sehr vielfältig und bietet für jeden Geschmack das ideale Reiseziel. Dank einer guten Infrastruktur sind sowohl die Balearen im Mittelmeer als auch die kanarischen Inseln im Atlantik gut von Deutschland aus zu erreichen. Neben diesen zwei großen Inselgruppen gibt es einige kleine Inseln vor der nordspanischen Küste, die sich für Tagesausflüge eignen.

Spanische Inseln

Die spanischen Inseln sind wahre Urlaubsparadiese, dabei reicht die Palette vom kleinen Hippie-Eiland La Gomera im Atlantik bis zur modernen Ferieninsel Mallorca mit mediterranem Flair. Die spanische Inselwelt ist sehr vielfältig und bietet für jeden Geschmack das ideale Reiseziel. Dank einer guten Infrastruktur sind sowohl die Balearen im Mittelmeer als auch die kanarischen Inseln im Atlantik gut von Deutschland aus zu erreichen. Neben diesen zwei großen Inselgruppen gibt es einige kleine Inseln vor der nordspanischen Küste, die sich für Tagesausflüge eignen.

Balearen

Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera bilden zusammen die Inselgruppe der Balearen, die vor der spanischen Mittelmeerküste etwa auf der Höhe von Valencia liegen. Rund 300 Sonnentage im Jahr, wunderbare Sandstrände, einsame Buchten und quirlige Städte machen die balearischen Inseln zu einem der beliebtesten Reiseziele in Europa. Der Flughafen Sant Joan in Palma de Mallorca wird von zahlreichen Fluglinien angeflogen, eine Flugreise aus Deutschland dauert etwa zwei Stunden. Auch Menorca und Ibiza haben einen eigenen Flughafen, Formentera ist von Ibiza aus mit der Fähre zu erreichen.

Mallorca

Die größte und beliebteste Insel des balearischen Archipels begeistert Besucher mit zahlreichen Highlights: Besonders sehenswert sind die gotische Kathedrale La Seu, die mittelalterliche Burganlage des Castell de Bellver sowie der maurische Almudaina-Palast in der Hauptstadt Palma. Der sechs Kilometer lange Stadtstrand Platja de Palma lädt nach dem Stadtbummel zum Baden ein.

Außerhalb der Hauptstadt und der großen Hotelanlagen zeigt sich Mallorca von seiner ursprünglichen Seite: malerische Orte, naturnahe Gebirgsregionen und einsame Buchten bilden das andere Gesicht der Insel. Ein wunderschönes Erlebnis ist auch die Mandelblüte zwischen Januar bis März, wenn die rund sieben Millionen Mandelbäume auf Mallorca ihre weiß-rosa Blütenpracht entfalten.

Mallorca bietet Besuchern viele reizvolle Ausflugsziele wie Höhlen, Klöster, Salinen und quirlige Wochenmärkte. Über die Insel verteilen sich rund 200 Badebuchten mit traumhaften Sand- und Kiesstränden, die berühmtesten sind u.a. Es Trenc an der Südküste, die Cala Figuera im Norden sowie die Cala Agulla im Nordosten der Insel.

Menorca

Mallorcas kleine Schwester Menorca ist bislang vom touristischen Trubel verschont geblieben und bietet naturbelassene, authentische Landschaften und kleine Fischerorte. Gut die Hälfte der Insel ist heute ein Biosphärenreservat der Unesco, dabei bildet das wildromantische Hinterland einen reizvollen Kontrast zu den Sandstränden und Buchten der Küste. Ein spannendes Ziel ist auch die Inselhauptstadt Mahón mit der verwinkelten Altstadt und dem zweitgrößten Naturhafen der Welt.

Ibiza und Formentera

Die kleineren Nachbarinseln Ibiza und Formentera haben ihren ganz eigenen Reiz: das ehemalige Hippie-Paradies Ibiza lockt heute Partygäste und Nachtschwärmer aus ganz Europa an. Ibiza-Stadt, auch Eivissa ist berühmt für sein pulsierendes Nachtleben und den noblen Yachthafen Marina de Botafoch. Seit gut 20 Jahren ist Ibiza auch eine Welterbestätte der Unesco, dabei stehen das historische Erbe der Insel sowie die einzigartigen Seegraswiesen im Naturreservat Ses Salines unter Schutz.

Ein Badeparadies abseits vom Massentourismus finden Urlauber auf der 82 Quadratkilometer großen Insel Formentera. Hier geht es ruhig und entspannt zu, rund 20 Radtouren laden Besucher ein, die kleine Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Buchten und Strände Formenteras gelten als die saubersten und schönsten der Balearen, die bekanntesten sind Platja de Ses Illetes, Es Arenals und Cala Saona. Reizvolle Ausflugsziele sind der Hauptort Sant Francesc mit seiner kleinen Altstadt, der wöchentliche Hippie-Markt in El Pilar sowie die zwei Leuchttürme der Insel.

Kanaren

Das kanarische Archipel vor der Westküste Marrokkos besteht aus den Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, El Hierro und La Gomera. Frühlingshafte Temperaturen und viel Sonnenschein über das ganze Jahr machen den Reiz der kanarischen Inseln aus, die zu jeder Jahreszeit bereist werden können. Die Anreise auf die Kanaren erfolgt in der Regel mit dem Flugzeug, die Flugzeit beträgt von Deutschland etwa fünf Stunden. Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma werden von Deutschland aus angeflogen, die Regionalflughäfen auf La Gomera und El Hierro können über Flüge von anderen Kanareninseln erreicht werden.

Teneriffa

Teneriffa ist die größte und abwechslungsreichste Insel des kanarischen Archipels. Hier befindet sich auch der höchste Berg Spaniens, der 3.715 Meter hohe Vulkan Pico del Teide. An den Küsten locken weite Sandstrände Urlauber an, zwei Highlights sind der helle Stadtstrand Playa de las Teresitas vor der Hauptstadt Santa Cruz und der schwarze Strand Playa de la Arena in Puerto Santiago. Beeindruckend ist auch der rotsandige Playa de la Tejita, der für textilfreies Baden ausgewiesen ist. Die Mischung aus rauen Küsten, feinen Sandstränden, schroffen Gebirgsregionen und historischen Ortschaften im Kolonialstil macht Teneriffa zu einem reizvollen Ziel für Urlauber, die neben Strandferien auch gerne auf Entdeckungstour gehen wollen.

Gran Canaria

Gran Canaria ist ein Klassiker unter den spanischen Reisezielen, nicht zuletzt wegen seines warmen, trockenen Klimas. Die quirlige Inselhauptstadt Las Palmas begeistert mit einer hübschen Altstadt, guten Shopping-Möglichkeiten und dem Ausgehviertel Triana. Im Süden der Insel gibt es feine, flach abfallende Strände und die mächtigen Sanddünen von Maspalomas.

Fuerteventura

Die zweitgrößte Kanareninsel Fuerteventura ist ein Mekka für Wassersportler: endlose Strände, der stabile Passatwind und die großen Atlantikwellen machen ‚Fuerte‘ zu einem Hotspot für Wellenreiter, Wind- und Kitesurfer aus ganz Europa. Über 50 Kilometer helle Sandstrände und eindrucksvolle Dünenfelder hat die Insel zu bieten. Eine üppige Pflanzenwelt sucht man hier allerdings vergeblich, das Landesinnere von Fuerteventura ist trocken und karg.  

Lanzarote

Lanzarote ist die heißeste Kanareninsel. Noch immer sind die Spuren der Vulkanausbrüche sichtbar, die das Eiland vor gut 300 Jahren mit Lava und Asche überschütteten. Im Timanfaya Nationalpark im Landesinneren kommen Besucher der vulkanischen Vergangenheit der Insel ganz nah. Wie Fuerteventura ist auch Lanzarote karg und von wunderschönen Stränden gesäumt. Beeindruckend sind die Kontraste auf der Insel: schwarzer Sand und schwarzes Lavagestein, türkisfarbenes Meer und dazu weißgetünchte Häuser. Ein Highlight ist auch das unterirdische Haus des Architekten César Manrique, das in ein schwarzes Lavafeld eingebettet ist.  

La Palma

Anders als Fuerteventura und Lanzarote begeistert die kleine Insel La Palma ihre Besucher mit einer üppigen, grünen Landschaft und malerischen Wanderrouten. Dank ausreichender Niederschläge in den Wintermonaten ist La Palma ein waldreiches Naturparadies, das heute auf sanften Tourismus setzt. Wildromatische Wasserfälle, der breite Vulkankrater Caldera de Taburiente und atemberaubende Panorama-Ausblicke machen einen Aufenthalt auf La Palma zum unvergesslichen Erlebnis.

El Hierro

Wer Ruhe und Einsamkeit liebt, ist auf El Hierro, der kleinsten Kanareninsel genau richtig. Dichte Wälder, zerklüftete Felsen, Lavafelder und kristallklares Wasser machen El Hierro zu einem Paradies für Naturliebhaber und Aktivtouristen. Insbesondere Wanderer, Mountainbiker und Taucher finden auf der kleinen Insel ideale Bedingungen vor. Ein Highlight ist das Naturschwimmbecken Charco Azul in einem Lavafelsen. El Hierro setzt auf naturnahmen Tourismus: die Anzahl der Unterkünfte ist überschaubar, die gesamte Energie der Insel wird von einem Wasserkraftwerk erzeugt.

La Gomera

Früher war La Gomera eine Insel für Hippies und Aussteiger aus ganz Europa, heute setzt das Eiland auf sanften Tourismus. Der Nationalpark Garajonay im Zentrum der Insel schützt den immergrünen Nebelwald mit Lorbeerbäumen, Moosen und Farnen. Diese weltweit einzigartige Vegetation auf La Gomera ist auch Weltnaturerbe der Unesco. Neben beeindruckender Natur hat die kleine Kanareninsel auch wunderschöne Strände zu bieten - mit einer Besonderheit: der Sand auf La Gomera ist schwarz.

Cíes-Inseln vor der Atlantikküste

Vor der Küste Galiciens im Nordwesten Spaniens liegen die Cíes-Inseln. Die Inselgruppe ist Teil des Nationalparks Islas Atlánticas und mit dem Schiff von Vigo und Baiona aus zu erreichen. Da die Anzahl der Besucher kontrolliert wird, ist für den Besuch der Illas Cíes eine Genehmigung nötig. Diese kann online beantragt werden, ebenso wie eine Reservierung für den einzigen Campingplatz des Archipels auf der Illa do Faro. Die Cíes-Inseln begeistern ihre Besucher mit steilen Klippen, traumhaften Sandstränden, grünen Pinienwäldern und einer großen Vielfalt an Fischen und Wasservögeln. Der eindrucksvollste Strand ist die große Praia de Rodas, der die Faro-Insel mit der Nachbarinsel Monteagudo verbindet. Weitere schöne Strände auf den Illas Cíes sind Nosa Senora und Figueiras, letzterer ist ein Badeparadies für Naturisten.

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